Spotlight / Im Rampenlicht

 

Hier ist der Platz für Geschichten, Anekdoten, Berichte und Fotos rund um den Buxtehuder Fußball. Diese können relativ aktuell sein, aber auch von historischer Natur. Wer helfen möchte diese Rubrik zu bereichern, kann über "Kontake" gerne die Verbindung zu uns herstellen.

 

Dass einige Vereine mehr repräsentiert sind als andere liegt daran, dass unterschiedlich viel Material zum Verarbeiten vorliegt. Keinesfalls soll ein Verein in besonderer Weise bevorzugt oder benachteiligt werden.


Die Ü40 des Post SV Buxtehude spielt im September 1995 bei der SG Lühe.

Oben von links: Obmann Joachim (Audi) Pieolow, Jürgen Müller, Hermann Prange, Heinzi Lahan, Heiko Benedix und Betreuer Wolfgang Fick.

Unten von links: Udo Storm, Günter Grossmann, Jürgen Bednarz, Dieter Freimann und Günter Kurth.

 

Rolf Lindhorst und seine Frau sind von den Buxtehuder Sportplätzen seit Jahrzehnten nicht wegzudenken. In den letzten Jahren zieht es sie mehr zum SV Ottensen.

Zweimal die Eintrittskarten des TSV Eintracht Immenbeck der Saison 2011/12. Ein Sahne-Häubchen war die Partie der erfolgreichen Regionalliga-Spielerinnen von Trainer Ingo Mehrkens, die gegen die Nationalelf von Simbabwe antraten.


Im Juli 1997 spielte der BSV gegen den damaligen Erstligisten Hansa Rostock. Nach meiner Erinnerung unterlag er mit 1:8. Torschütze war unter dem großen Jubel der Buxtehuder Zuschauer "Ernie" Knebel, der nach einem Pass aus der Tiefe der Rostocker Hintermannschaft davon lief, den herauseilenden Torhüter stehen ließ um dann megacool die Kugel ins Netz zu schieben. Ein Ereignis, über das man heute noch gerne spricht.


Seine große Stunde schlug am 12.07.1997: Ernie Knebel, der im Sommer 1997 von der SG Buxtehude 93 zum BSV gewechselt war.

Mai 1989: Die 2. Mannschaft des VSV Hedendorf/Neukloster holt die Meisterschaft der 1. Kreisklasse. Hier zeigen sich glücklich und stolz die Spieler (von links) Dirk Ropers, Thomas Umlandt, Gerd Ropers und Wilhelm Dammann. Wie souverän die Mannschaft über die Saison kam, zeigt die beiliegende Tabelle.

Die Meistermannschaft des VSV II aus dem Jahre 1989

Oben von links: Trainer Udo Grabner, Thorsten Dohse, Wilhelm Dammann, Carsten Gews, Jörg Holm, Friedel Sturm, Christian Wohlers, Frank Scheppeit, Betruer Wilfried "Armin" Dammann.

Unten von links: Jürgen Kackmann, Marco Stubnick, Gerd Ropers, Michael Fuchs, Tim Dette, Dirk Ropers, Jens Mirkens, Jörg Okelmann, Jack Langel und Dietmar Langel.


Zu dieser Saison fällt mir noch eine kleine Anekdote ein. Am 8. Spieltag mussten wir mit der VSV-Zweiten ins Jahnstadion zum Post SV. Es war ein durchschnittliches Spiel. Natürlich wollten wir die Tabellen-Führung behaupten und berannten in der 2. Halbzeit das Tor des Gastgebers. Dann die vermeintliche Erlösung. Der Ball zappelte im Buxtehuder Netz. Alle hatten die Rechtmäßigkeit dieses Treffers zur Kenntnis genommen. Die Spieler liefen schon wieder in Richtung Mittellinie. Dann hörte man ein "Schiri Außennetz". Der Spitzbube der dies rief hieß Michael Neuber. Er zog zwei, drei Mal am Netz und machte eine bedeutende Handbewegung. Der Schiri eilte zum Tor schaute sich das Netz von außen an und gab? Abstoß! Er nahm das gegebene Tor zurück. Die Wut auf unserer Seite kann man sich vorstellen. Das Spiel ging 0:0 aus und in mein Gehirn hat sich ein sich vor Lachen kugelnder Post-Trainer Roland Saul eingebrannt.

 

Aufgeschrieben von Udo Grabner (damals Trainer vom VSV II)


 

Fünf Fragen an Henning Rückert - Ein echtes Zeit-Dokument


1. In welchen Vereinen hast Du wann aktiv gespielt? 
    Nur im BSV, und zwar von 1960 bis 1969 mit einjähriger Unterbrechung wegen Staatsexamens. 1969 -     
    Achillessehnesriss und damit Ende der Fussballkarriere. 
   

2. Was war Dein größter Erfolg als Fußballer?
    Der Aufstieg in die (eigentlich 2. Liga) 1963. Da dann aber die Bundesliga eingeführt wurde, waren wir wieder     
    wie üblich in der 3. Liga. Wir waren in der damaligen Hansastaffel nur Zweite geworden und mussten     
    Qualifikationsspiele gegen Wedel (0:0) und Bramfeld (1:0) austragen. Das Spiel gegen Bramfeld fand am 16.06.1963     
    statt - einen Tag nach meiner Verlobung. Da die Verlobungsfeier lange geplant war, hatte ich unserem Trainer Erich 
    Rohrschneider mitgeteilt, dass ich nicht spielen wolle. Er lehnte mein Ansinnen ab mit dem Hinweis darauf, dass ich ja 
    sowieso nicht trinken und rauchen würde und schon fit sein würde. Das war ich aber nicht. Ich habe schlecht gespielt. 
    Aber wie es so ist, nahm ich in der 89. Minute des Spiels eine weite Flanke von Rechtsaußen "Fieten" Bartels, die über   
    die gesamte Verteidigung hinwegging, mit links - meinem schwächeren Fuß - aus der Luft und traf zum entscheidenden 
    Tor. Ich war froh, dass ich ohne Verletzungen aus der sich über mir bildenden Menschentraube von Mitspielern und 
    Schlachtenbummlern hervorkriechen konnte.   

3. An welches Spiel in Deiner aktiven Zeit denkst Du am liebsten zurück?
    Am liebsten erinnere ich mich an mein erstes Spiel in der Liga gegen Güldenstern Stade. 
    Ich hatte früh das Fußballspielen in der BSV-Jugend aufgegeben. Ich war körperlich ein Spätentwickler und hatte enorme 
    Schwierigkeiten mit dem schweren und häufig nassen Lederball. Nach meinem Abitur ging ich dann aber mehr aus 
    Neugierde denn aus Planung zum Training der BSV-Herren. Natürlich kannte ich viele Spieler persönlich (Putzi Schmidt,
    Achim Laband, Wolfgang Bauer, Kalle Holst, Helmut Peper, Wilhelm Peters usw.). Ich wurde freundschaftlich     
    aufgenommen, obwohl mein Status als Student mit Abitur einigen doch etwas suspekt vorkam. Nach meiner ersten 
    Teilnahme am Training bekam ich Nachricht, dass ich sofort in der damalige Reserve gegen die HSV-Amateure spielen 
    sollte. Ich konnte gerade noch bei uns zu Hause alte Fußballschuhe von meinem Bruder (mit nicht mehr zeitgemäßer 
    Stahlkappe) finden. Wir gewannen 4:1. Für mich total überraschend schoss ich drei Tore. 
    Am nächsten Sonntag spielte ich dann in der 1.Herren gegen Güldenstern Stade. Die Güldensterner standen damals     
    bereits als Meister der Staffel und damit als Aufsteiger fest. Da bei uns Jürgen Kurbjuhn und Eckehardt Weithöner mit 
    dem Halepaghengymnasium auf Schüleraustausch in Frankreich waren, versuchte man es eben mit mir. Die
    diesbezügliche Nachricht konnte ich zuerst nicht glauben. Wir spielten im Jahnstadion vor über 1000 Zuschauern.
    Es wurde nach ausgeglichener 1. Halbzeit später eine Abwehrschlacht, in der insbesondere Wilhelm Peters sich 
    hervortat. Ich hatte das Glück, mit meinen beiden Toren (Kopfball und nach Steilpass von Kalle Holst mit Schuss von
    der 16-Meter-Linie) den 2:0 Endstand herbeiführen zu können. Wahrscheinlich hatte mich der damalige Mittelläufer der
    Hamburger Amateurauswahl "Schorsch" Meister als Mittelstürmer nicht für voll genommen. Fußballschuhe brauchte ich
    mir dann aber nie mehr zu kaufen.        
 

4. Kannst Du noch ein bisschen aus der Landesliga-Zeit erzählen, in der der BSV ja drittklassig war und auf dem Esteplatz     
    spielen musste?
    
    In dieser nach Einführung der Bundesliga zusammengestellten Staffel tummelten sich alle damaligen namhaften 
    Amateurmannschaften: VfL Stade, Güldenstern Stade, HTB, Rasensport Harburg, FC St.Pauli Amateure, HSV Amateure  
    VFL Pinneberg, TSV Ütersen, Bergedorf 85, Langenhorn usw.. Wir hatten eine für Buxtehuder Verhältnisse gute
    Mannschaft, die sich auch aus Bundeswehrangehörigen rekrutierte (Harald Büll, Uwe Westphal und Fred Hesse).
    Letzterer spielte später mehrere Jahre bei Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga, obwohl er bei uns nicht regelmäßig zur
    Stammbesetzung zählte. Naturgemäß hatten wir es als Aufsteiger sehr schwer, den bedeutend schnelleren und härten
    Fußball anzunehmen. Wir landeten sehr schnell am unteren Tabellenende, obwohl wir auch gegen renommiertere
    Mannschaften unsere Tore machten. Aber wir waren auch lernfähig und konnten uns soweit stabilisieren, dass wir in der
    Endabrechnung nicht absteigen mußten. Ein Aderlass von etwa 7 Spielern aus den unterschiedlichsten Gründen am Ende
    der letztlich doch erfolgreichen Serie konnte die Mannschaft allerdings nicht ausgleichen und stieg somit in der nächsten
    Serie 1964/1965 ab. Die Bundeswehrangehörigen verließen Buxtehude und ich vertauschte zur Examensvorbereitung
    sämtliche Sportplätze mit 

meinem Arbeitszimmer. Vor allen Dingen war unser Spielmacher Harald Büll, dem ich viele
    erzielte Tore verdanke, nicht adaequat zu ersetzen. Wegen der Realisierung der Neukonzeption des Jahnstadions trugen
    wir unsere Spiele auf dem Esteplatz aus. Heute steht dort das Gildehaus. Es war ein Grandplatz mit einer engen
    Umzäunung. Unser Zuschauerkontingent war beeindruckend. Rund um den Platz war es schwarz von Menschen.
    Die Stimmung war sehr gut - wie auch in der Mannschaft. Auch die Spiele der nächsten Serie wurden noch dort 
    ausgetragen. Geld für uns Spieler gab es nicht. Aber wir waren eine funktionierende Gemeinschaft, auch weil wir uns 
    nach jedem Training und nach jedem Heimspiel zum gemeinsamen Essen zusammenfanden.   

5. Wie lautet heute Dein Lebens-Motto?
    
    Ein Lebensmotto habe ich eigentlich nicht. Aber ich versuche mich nach wie vor gesund zu halten, sei es durch Ernährung 
    oder durch Bewegung - so gut es noch geht.



 

Im Frühjahr 1990 zerlegte ein Orkan das Hedendorfer Waldstadion

 

Udo Nielsen brachte in den späteren 1990er-Jahren eine lokale Fußball-Zeitung heraus. Finale! In der ersten Ausgabe wurde mein Steckbrief ausgehängt. Viele meiner damaligen Ansichten haben sich verschoben oder ganz geändert. Nur bei den Getränken ist alles beim Alten. - Aufgeschrieben von Udo Grabner.

 

24.07.1982: Der Deutsche Meister Hamburger SV gastiert in Buxtehude. Ein unvergessener Tag für die BSVer. Das Material stellte der langjährige BSV-Trainer Wolfgang Nitschke zur Verfügung.

Foto der 48. Kalenderwoche

20.11.2011: Der Post SV führt zur Pause gegen Hedendorf II mit 3:0. Dennoch sind die Minen der Buxtehuder Zuschauer noch skeptisch. Von links diskutieren Bojan Stare, Christian Sander, Karsten Krugmeier, Udo Nielsen und Markus Hirschle.


Anekdote von Udo Nielsen zum oben stehenden Artikel


Bemerkung Methusalem. Lt. Wikipedia war Methusalem (hebräisch = Speerwerfer) ein Urvater vor der Sintflut und Vater von Noah (AT). Im Alter von 187 Jahren zeugte er Lamech, danach lebte er noch 782 Jahre („… und zeugte Söhne und Töchter“). Methusalem wurde also gemäß dem Bibelbericht 969 Jahre alt und ist damit der älteste in der Heiligen Schrift erwähnte Mensch überhaupt. Wenn man das Alter Methusalems und seines Nachkommens Lamech nach hebräischem Text wörtlich nimmt und mit den Lebensdaten Noachs und der Sintflut vergleicht, ist Methusalem kurz vor oder bei der Sintflut ums Leben gekommen (782 Jahre nach Lamechs Geburt entspricht 600 Jahre nach Noachs Geburt und dem Jahr der Sintflut)

Das Hamburger Sportmikrofon vom 19.05.2003 wusste nur nicht wie man das schreibt. Das Bezirksligaspiel ETV II - BSV II war übrigens die Premiere für mich in der Hamburger Bezirksliga überhaupt. Da war ich schon 44 Jahre alt, deswegen auch das Ergebnis 4:4. Trainer war Babak Hassunizadeh, gefühlte 20 Jahre jünger. Wir lagen schon 3:0 hinten, bevor es im ETV Stadion zur Aufholjagd
kam.

 

4 Fragen an Jon Schulz

 

Bei welchen Vereinen hast Du Fußball gespielt?

1965-1979 TSV Stellingen 88, 1979-1987 SV Ottensen.

Weitere Funktionen? Trainer bei: 1988/89 SV Ottensen, 1989-1993 SV Bliedersdorf, 1994/95 A/O II. Seit 1997 pfeife ich als Schiri für Eintracht Immenbeck.

Für welchen Buxtehuder Verein schlägt Dein Herz heute?

Eintracht Immenbeck.

Welches sonstige Fußball-Ereingnis hast Du noch in besonderer Erinnerung?

Als Schiri durfte ich in der Saison 2002/2003 die Partie einer Kehdinger Aujswahl gegen den HSV pfeifen. Es war das erste Spiel von Daniel van Buyten. Die Kehdinger konnten das Soiel lange offen gestalten, verloren dann aber mit 0:16 (lacht).


Ein starkes Team! Sie kämpfen unermüdlich um den Erfolg des Buxtehuder SV:

 

Oben von links: Horst Lehmann (Trainer 2.Herren), Uwe Stemmann und Kai Knebel (beide Co-Trainer 1. Herren)

 

Unten von links: Rene Klawon (Chef-Trainer 1. Mannschaft), Thorsten Pohl (Co-Trainer 2. Herren) und Kalle Auf`m Kampe (Abteilungsleiter Fußball)


03.05.1995: Die Ü40 des Post SV muss gegen den TuS Jork ran. Betreuer Wolgang Fick, mittlerweile mehr als 20 Jahre im Amt, sieht der Partie gelassen entgegen. Gustav Golinski (hinten links) und Jürgen (Henk) Müller haben ihren Fokus schon auf den Anstoß-Punkt gerichtet.


Stefan Studer ist ein Buxtehuder Jung und schaffte den Sprung in die große Fußball-Welt. Sein Werk findet Ihr unten stehend. Das Foto ist von 1987 und wurde am Millerntor geschossen. Heute ist er Chef-Scout beim FC St. Pauli.

Stefan Studer
Spielerinformationen
Geburtstag 30. Januar 1964
Geburtsort BuxtehudeDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeldspieler, Abwehrspieler
Vereine in der Jugend
  PSV Buxtehude
TV Hausbruch-Neugraben
Hamburger SV
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
bis 1984
1984–1985
1985–1986
1986–1988
1988–1993
1993–1994
1994–1995
1995–1998
Hamburger SV II
FC St. Pauli
Hummelsbütteler SV
FC St. Pauli
Eintracht Frankfurt
SG Wattenscheid 09
Hannover 96
Hansa Rostock

32 (1)
20 (0)
71 (3)
130 (9)
26 (0)
32 (4)
89 (6)



Buxtehuder Stadtpokal 1983

Hinten stehen Udo Grabner, Andy Däscher, zwei weiter möglicherweise Peter Manglitz

Unten von vorne: VSV-Spieler Dieter "Double" Bremer und Martin Cordes sowie Gerd Mydlach (VSV und BSV).

 

1987: Walter Frosch mit der Uwe-Seeler-Traditionself im Buxtehuder Jahnstadion.

Das ist Putzi Schmidt im Jahre 1981. Er hütete das BSV-Tor in den 50er und 60er-Jahren. Leider verstarb er sehr früh.


Diese Karte hat die Zeit überstanden. Dem Match wohnte ich seinerzeit bei. Erinnern kann ich mich noch daran, dass St. Pauli-Keeper Udo Böhs von den HSV-Anhängern mit "Böhs Du bist nervös"- Sprechchören "unterstützt" wurde.

 

Aufgeschrieben von Udo Grabner


November 2011: Bei den Spielen des Post SV gibt es bei Carolin Saul lecker Wurst, lecker Bier und lecker Kaffee. Unterstützt wird sie hier von dem verletzten Post-Spieler Benjamin Saul, der ganz entspannt im Hier und Jetzt zu sein scheint.

 

Eine Post SV -Erste aus den 70er-Jahren

Oben von links: Trainer Heinzi Weigand, Olaf Saul, Rieper, Horst Meggers, Gustav Golinski, Heino Thieß, Udo Glasenapp, Heiko Kurth und Obmann Kalle Rother;

Unten von links: Uwe Neidhardt, Bernd Lünsmann, Günther Grossmann, Effi Lünsmann, Uwe Meggers, Jürgen Grossmann und Wolfgang Prüß.


Foto der 47. Kalenderwoche 2011

5. Stammtisch am 17.11.2011. Auf dem Foto von links nach rechts zu sehen: Uwe Godehard, Jon Schulz, Udo Grabner, Wolfgang Fick, Olaf Saul, Frank Melchert, Claus Swierzy und Wolfgang Bauer.

 

20.11.2011: Der Tag, an dem der Nebel kam. Dieser Anblick bot sich den Zuschauern beim Derby Post SV - VSV Hedendorf - Neukloster (3:2). Unten die rasante Entwicklung des Nebel-Aufkommens. Kleine Anekdote: Als ein Postler (wer, konnte man ja nicht sehen) in der Schluss-Phase ca 30 Meter über das Tor schoß, flog der Ball aus dem Nebel heraus, was die Zuschauer mit vielen Ooohs und Aaahs sowie dem Hinweis "Da isser" begleiteten.

20.11.2011: Timo Bösch, Liga-Trainer des SV Ottensen, bestaunte den 3:2-Erfolg des Post SV Buxtehude gegen den bis dahin ungschlagenen VSV Hedendorf-Neukloster.

20.11.2011: Ottensener Urgestein Helmut Dammann.

 

Gedächtnisprotokoll einer Legende - Von Udo Nielsen

 

FSV Harburg – BSV Buxtehude

 

Lang, lang ist’s her. Man verzeihe mir im Vorwege die eine oder andere Gedächtnislücke. Die Geschichte an sich ist wirklich wahr. Als ich 1965 beim BSV das Fussball spielen versuchte zu erlernen, begann ich zunächst als rechter Verteidiger. Zur damaligen Zeit als Linksfuß eine echte Sensation. Aber ich glaube auch heute nicht, dass das eine taktische Variante gewesen sein sollte. Ich muss nämlich zugeben, dass die Trainer jener Zeit keine wirkliche Verwendung für mich hatten. Das lag wahrscheinlich nicht daran, dass ich einen linken Fuss hatte, sondern eher zwei, was die fußballspezifische Umsetzung auf dem Sportplatz anging. Im Laufe der Jahre wurde ich dort ein - oder hingesetzt, wo es von Nöten war. Die Bank war fortan meine stärkste Position, wie mir viele meiner Kollegen und Legenden, sich wegdrehend bestätigen werden. Es sollte ja viel, viel später tatsächlich einmal so sein. Das führte allerdings auch dazu, dass ich in meinem variablen Fußballleben alle Positionen gespielt habe. Vom Keeper bis zum Linksaußen, da war alles dabei. Apropos Torwart und Linksaußen, da war doch was. Dazu aber bei einer anderen Gelegenheit mehr.

 

Zur eigentlichen Story: Wahrscheinlich aus dem Jahr 1972, also sieben Jahre nach meinem ersten Kick im blau-gelben Dress. Da schoss ich mein allererstes Tor – und nicht nur eins. Nachdem sich unser etatmäßiger Mittelstürmer, Holger „Hobo“ Bartels zu Beginn der neuen Saison mit einem Nierenleiden mehr als ein dreiviertel Jahr abmeldete, fehlte ein Mann für die Spitze. Wie schon gesagt, ich-da-wo-Platz-frei . Es kam auf der legendären Anlage der Harburger Außenmühle zum Spiel des FSV Harburg gegen den Buxtehuder SV. Wir spielten unter der Kategorie Schüler (heute C – Jugend oder U-15). Der Schiedsrichter, dessen Namen ich nicht mehr weiß, war gefühlte 185 Jahre alt, der Grandplatz staubig und extrem hart. Die, meiner kindlichen Ansicht nach, 80.000 Zuschauer fassende Tribüne war menschenleer und die Sonne backte aus dem Untergrund ein nicht definierbares Gemisch aus Flugplatzbeton und Lavabrikett. Das Torgestänge war noch aus Fichtenholz, neigte sich 30 Grad nach hinten, war in der Mitte nur halb so hoch wie aussen und hatte keine Netze (damals nicht unüblich). Mein Gegenspieler (früher Vorstopper genannt) hatte quadratische Maße von 1.75 x 1,75 x 1,75 m, bei 89 Kg Lebendgewicht. Sein überaus charmanter Gesichtsausdruck deutete darauf hin, dass ich an diesem Tag größere Aschepartikel in den Oberschenkeln mit nach Hause nehmen werde. Ich weiß auch nicht mehr genau, wer zu diesem Zeitpunkt unser Trainer war, glaube aber, dass es Peter Wichern gewesen sein muss. Auf jeden Fall sprach man mir Mut zu und erklärte gleichzeitig, das genügend Spieler von uns auf dem Platz sind, die das schon machen würden. In meiner typischen Naivität, ließ ich die Dinge da laufen, wie sie kamen und hatte noch die Worte meines Opas im Kopf: „Wenn Du schon die Technik nicht beherrscht, dann musst Du wenigstens laufen und kämpfen“. Er war übrigens der Einzige in unserer Familie, der nicht nur Ahnung vom Fußball hatte, sondern auch meine armselige Stellung als Grobmotoriker schön redete. Gesagt – getan. Es wurde das Spiel meines Lebens und sollte meine Position auf dem Feld und in der weiteren Laufbahn entscheidend verändern. Gleich zu Beginn der Partie hatte mein Gegenspieler klar und unmissverständlich darauf hingewiesen, dass wir (BSV) auf ihrem Platz nichts, aber auch rein gar nichts holen werden. Laute, wie Brrröörr oder Wrrrau waren mir bis dahin zwar nicht unbekannt, brachte sie aber mit Grzimek’s Tierleben in Verbindung, die parallel zum Spiel im Fernsehen lief und die Lieblingssendung meiner Mutter war. Es war nur kurz gespielt, da machte ich das 0:1. Es folgten das 0:2 und 0:3 und 0:4 noch vor der Pause. Alle Tore gingen auf mein Konto. Was des einen Freud’, war des anderen, eine nicht unerheblich Menge Schaum vorm Mund. Mein Trainer war mehr als positiv überrascht und nahm - wie ich heute denke - zur Stärkung meines Selbstvertrauens, in der Halbzeitpause keine Veränderungen mehr vor. Das beflügelte mich natürlich noch mehr. Mein Vorstopper übrigens, durfte auch weitermachen. Ob das eine Bestrafung sein sollte, blieb bis heute offen. Fakt war, das ich noch zwei Mal zuschlug und das Endergebnis von 0:6 ganz alleine herstellte.

 

Dem Ganzen die Krone aufgesetzt, hatte der uralte Schiedsrichter. Aufgrund der fehlenden Netze, sah er zwei Torschüsse von mir, die klar neben das Gehäuse gingen, auch noch drinnen. Beim abschließenden Sportgruß verkündete er ein humorloses 0:8 und gratulierte mir zu unglaublichen acht Treffern. Mit diesem Moment habe ich nicht nur den wirklichen Fußball kennen gelernt, auch das reale Leben war bei mir angekommen. So nahm ich seine Glückwünsche mitleidlos an, bedankte mich artig und fragte meinen Gegenspieler, ob er nicht lieber eine andere Sportart ausüben möchte. Von nun an war ich wer. Es wurde eine der tollsten Spielzeiten überhaupt für mich. Im weiteren Verlauf der Saison schoss ich insgesamt 56 Tore und war Torschützenkönig. Auch wenn in der späteren B - Jugend die Liberoposition für mich vorgesehen war, so behielt ich ab der A – Jugend immer einen Platz im Offensivbereich. Von Zeit zu Zeit stand ich auch immer mal wieder im Tor.

 

Es sind einfach diese Schlüsselerlebnisse, die man immer im Gedächtnis behalten wird. Auch gegen den TSV Moorburg schoss ich beim 5:3 Sieg alle fünf Tore, doch an 6 respektive 8 Buden kam ich nie wieder ran. Als Holger Bartels nach ellenlanger Krankheit wieder zurück ins Team kam, gewannen wir mit einer Art Doppelspitze, a’ la Müller / Seeler, 11:1 bei DJK Wilhelmsburg (seit 1976 Rot Weiß Wilhelmsburg). Bartels erzielte in seinem ersten Spiel der Saison, sage und schreibe, sieben Tore. Ich dagegen konnte tatsächlich nur einen einzigen Treffer beisteuern. So was ist doch komisch, oder?

 

Der Autor dieser Zeilen spielte sowohl beim BSV Buxtehude bis zur C- Jugend u. alte Herren, als auch beim TVV Neu Wulmstorf (B–Jugend), TSV Buxtehude Altkloster (A-Jugend) und dem Post SV Buxtehude (Herren). Kurze Intermezzos hatte er bei Eintracht Immenbeck und dem MTV Moisburg.

        



Fünf Fragen an Olaf Saul

 

Bei welchen Vereinen hast Du gespielt?

VfL Horneburg, VSV Hedendorf/Neukloster, Post SV Buxtehude und beim BSV.

 

Weitere Funkionen?

7 Jahre Jugend-Trainer beim PSV, 5 Jahre Jungendwart und Schiri seit 1976.

 

Für welchen Buxtehuder Verein schlägt Dein Herz heute?

Post SV Buxtehude

 

Kannst Du Dich noch an ein Spiel mit Buxtehuder Beteiligung erinnern, an dass Du besonders gerne zurück denkst?

Entscheidungs-Spiel zwischen Post SV und SV Ottensen um den Aufstieg in Apensen.

 

Weches sonstige Fußball-Ereignis hast Du noch ein besonderer Erinnerung?

Mit der A-Jugend des VfL Horneburg spielten wir gegen den VfB Oldenburg vor 3000 Zuschauern am Horneburger Tivoli. Endstand:2:2.

 

Die Ü40 des Post SV mußte in den 1990er-Jahren beim VfL Stade antreten:

 

Oben von links: Gustav Golinski, Peter Reuter, Hermann Prange, Heiko Benedix und Betreuer Wolfgang Fick;

Unten von links: Günter Kurth, Wolfgang Gurschke, Heino Thieß und Heinz Lucassen.

 

Dieses  Spiel fand auf der Stader Horst statt. Einen Fußball-Platz, den es heute leider nicht mehr gibt. Hinten rechts ist das alte Horst-Casino zu sehen. Hier traf sich alles was sich auf den Beinen halten konnte zu den Spielen des VfL. Legendär waren die Derbys zwischen dem VfL, Güldenstern und dem BSV, egal in welcher Konstellation.

 

 

 

Als "Kandi" den VfL Stade schockte

 

Eine schöne Erinnerung an dieses altehrwürdige Stadion habe ich noch aus der Zeit am Ende der 1960er-Jahre. Der BSV mußte zum VfL. Zu dieser Zeit war in den Reihen der Este-Städter ein gewisser Walter Kandelhard, den damals alle nur Kandi riefen, Garant für viele Tore und somit Punkte. Zum Zeitpunkt dieses Derbys war er aber im Urlaub und kam erst am Spieltag zurück. Die "alten" BSVer hatten auf der Fahrt nach Stade kein anderes Thema als: "Spielt er oder spielt er nicht?".

 

Im Stadion angekommen, liefen sich die Mannschaften bereits warm. Mit Argus-Augen wurde er gesucht. Doch er war nicht da. Innerlich mag sich in dem Moment schon so mancher mit einer BSV-Niederlage abgefunden haben.

 

Die Mannschaften gingen wenige Minuten vor dem Anstoß noch einmal in die Kabine. Damals war es noch üblich, dass die Teams unter dem Applaus der Zuschauer auf den Platz liefen. Das war natürlich auch an diesem Tag so. Als es so weit war, ging der Applaus fasst in einem mächtigen Raunen der Menge unter. Denn: Walter Kandelhard war dabei. Ein Freund des Vereins hatte ihn vom Hamburger Flughafen abgeholt und unter Einsatz seines Lebens nach Stade gefahren. Die Gesichter unserer Väter entspannten sich und bei manchen konnte man sogar einen Hauch von Lächeln in den Mund-Winkeln entdecken.

 

Und das zu Recht: Das Spiel war neun Minuten alt und der BSV führte mit 3:0. Dreifacher Torschütze war? Natürlich Walter Kandelhard. Die Glückseligkeit im Buxtehuder Anhang kannte keine Grenzen. Am Ende siegte der BSV mit 5:1. Anschließend ging es ins Horst-Casino. Mein Vater klärte mich auf: "Als älterer Mensch soll man viel trinken". Ich glaube an diesem Tag haben er und seine Kollegen das geschafft.

 

Aufgeschrieben von Udo Grabner

 


Die Neuzugänge des VSV Hedendorf/Neukloster aus dem Jahre 1981

 

Oben von links: Jörg "Elli" Wohlers, Rolf "Bello" Bellmann, "Stan" Matthies, Uwe Sakowski, Rolf Bockelmann und Peter Meyer;

Unten von links: Reiner Werth und Udo Grabner.

Wenn die Zwei keine Buxtehuder Legenden sind, wer dann? Wolfang Bauer (links) und Henning Rückert spielten bereits in den 1950er und 1960er-Jahren für den BSV. Dieser agierte damals von 1963 bis 1965 in der Landesliga, die damals drittklassig (!) war. Andere Namen von damals sind den Älteren unvergessen: Siggi Tzscheetsch, Achim Laband, Kalli Schwertfeger, Fieten Bartels, Harald Büll, Klaus Götze, Peter Fohrmann um nur einige zu nennen. Teilweise umsäumten mehr als tausend Zuschauer den Esteplatz, um die Blau-Gelben spielen zu sehen. Esteplatz? Viele jüngere Kollegen können damit nichts mehr anfangen. Deshalb ein paar Erläuterungen: Der Esteplatz lag da, wo jetzt das Gildehaus steht und zog sich parallel der Este entlang. Die Staße zwischen Gildehaus und Schützenhalle würde heute direkt über den Platz führen, wenn es ihn noch gäbe.

Dieser Platz war nicht nur der Ersten des BSV vorbehalten, vielmehr spielte sich dort der gesamte Spielbetrieb ab, da zu dem Zeitpunkt (bis ca. 1967) das Jahnstadion umgebaut wurde. An den Seiten waren Rasenflächen, die von uns Jungs zum Bolzen genutzt werden durften. Das taten wir dann auch und kickten z.B. in den Ferien gefühlte 14 Stunden am Tag Fußball Fußball Fußball....., denn es gab weder Playstation, Computer-Spiele oder Skateboards. Fußball hat uns einfach glücklich gemacht.

 

Aufgeschrieben von Udo Grabner


Nachtrag zu oben stehenden Artikel: Das sind die Reste des Este-Platzes. Ein Foto aus dem Juli 1980.Links sieht man noch die Zuschauer-Barrieren. Vorne, wo heutzutage das Gildehaus steht,  verläuft eine provisorische Straße quer über die Sport-Stätte, die nach meiner Erinnerung den Baufahrzeugen diente, die zum Aufbau des neuen Suba-Centers (heute Marktkauf) eingesetzt waren.

Zeitungsartikel aus dem Buxtehuder Tageblatt aus dem Jahre 1973.

 


So sehen die Stadion-Hefte in der Saison 2011 /12 beim BSV aus.

Die Knaben des BSV in der Saison 1963/64 vor der ehemaligen Vereins-Kneipe Hoheluft. Hier spielte sich noch richtiges Vereins-Leben ab. Rechts neben dem Fenster hing ein sogenannter Kasten. Dort mußte man wöchentlich hinfahren und hinein schauen, um zu wissen, ob man am Wochenende aufgestellt war.

Ganz hinten von links: Schorsch Lahann, Trainer Klaus "Mobbel" Harder und Fredi Heinze;

Mitte von links: Walter Heitmann, Jürgen Pohl, Conni Riehs, Harald Klimmek, Udo Grabner, Lothar Cordes und Walter Riehs;

Unten von links: Thomas Wietzer, Baldau, Walter Schmidt, Haack, Uwe Grabowski und Heinzi Lahann.

 

Das Kuriose an der Zeit war, dass es nach den Knaben (heute D-Jugend) noch keine weiteren Mannschaften wie etwa die E-Jugend gab. Das hieß für die Kleinsten, die etwa sieben Jahre alt waren, dass sie gegen Zwölfjährige antreten mußte. Im Klartext bedeutete dies, dass man teilweise zwei, drei Jahre keinen Stich auf dem Platz gesehen hat. Das mußte man erst mal durchstehen. Als man dann zehn Jahe alt war, hatte man den Vorteil, schon über Erfahrungen zu verfügen und es gab bei einigen Spielern einen echten Leistungs-Sprung.

 

Die Jugend-Mannschaften hießen: Jungmannen (A-Jugend), Jugend (B-Jugend), Schüler (C-Jugend) und Knaben (D-Jugend).

 

Aufgeschrieben von Udo Grabner


Bernd Garbers in sehr jungen Jahren  als Spieler des TSV Buxtehude-Altkloster

Der Post SV Buxtehude in der Saison 1970/71:

Oben von links: Kalle Rother, Gustav Golinski, Heinzi Lahann, Heise, Bernd Wille, Peter Dankers (Ho Chi), Carlo Böse, Heiko Benedix, Udo Glasenapp, Trainer Bardenhagen;

Unten von links: Heino Thieß, Jürgen Großmann, Wolfgang Graner, Wolfgang Prüß und Günther Großmann.


Foto der 46. Kalenderwoche

Kerstin Knebel, Katja Stemmann und Carmen Deckers sind die guten Feen und ehrenamtliche Helferinnen beim BSV. Foto vom 05.11.2011.


Das Buxtehuder Jahnstadion am 13.11.2011


Die 1. Mannschaft des VSV Hedendorf/Neukloster der Saison 1979/80. Sie spielte in der damaligen Bezirksoberliga.

 

Oben von links: Obmann J. Stobbe, E. Richert, H. Bremer, P. Zenker, M. Cordes, S. Woiske, A.Beckedorf, Trainer P. Schmidt, Betreuer H. Höft;

Unten von links: B. Augustin, E. Scharf, U. Rathjens, G. Pape, G. Peters, C.-W. Löhden.


Das ist die BSV-Knaben-Mannschaft von ca. 1965. Das Foto entstand auf dem Este-Platz.

 

Hinten von links: Horst Meggers, Hermann Augustin, Rainer Störtebecker, Ralf Krause, Jörg Tobaben und Hans-Jürgen Beck;

Mitte von links: Werner Oldag, Wolfgang Pluschke und Uwe Holstein;

Unten von links: Thorsten Zick, Udo Grabner und Thomas Meier.


 

Altenwerder - Von Udo Grabner

 

Was hat denn der Buxtehuder Fußball mit Altenwerder zu tun? Diese Frage versuche ich in den folgenden Zeilen zu beantworten.

 

In den 60er- und 70er-Jahren mussten wir mit der BSV-Jugend einmal im Jahr nach Altenwerder. Nicht jeder mag wissen, wo Altenwerder liegt, doch den Namen kennt man alle Male aus den Tabellen des Hamburger Amateur-Fußballs.

 

Fährt man also auf der Autobahn Richtung Elbtunnel, steht rechts einsam eine Kirche in der Landschaft. Landschaft? Na ja, sagen wir in einer Container-Landschaft. Dort unten, auf einer Elb-Insel und an der Alten Süderelbe, lag einmal das idyllische Fischerdorf Altenwerder.

 

Die besagte Autobahn A7 gab es erst noch gar nicht. Wiesen, Weiden, Kühe. Direkt hinterm Tor. Später war sie im Bau und die Idylle bröckelte schon. Wir fuhren auf der nagelneuen „Öl-Straße“ Richtung Altenwerder. Unser damaliger, leider früh verstorbene Trainer Hans Meggers freute sich über die Zeit-Ersparnis, die sich durch die Eröffnung der neuen Verbindung gewinnen ließ.

 

Wenn wir mit dem Bus dort ankamen, ließ uns der Fahrer am Orts-Eingang aussteigen. Denn die Straßen waren zu eng für das große Gefährt.

 

Wir marschierten gut gelaunt Richtung Sportplatz. Der Flachs blühte. Dort angekommen erlebten wir auf dem Gelände reges Treiben. Der Fußball stand im Mittelpunkt des Dorf-Lebens.

 

Schauen wir mal auf dieses Foto, das ich aus einem alten Band über Altenwerder übernommen habe.



Mein fotografisches Gedächtnis sagt mir: Genau die Leute, die auf diesem Foto zu sehen sind, habe ich damals in genau derselben Haltung dort stehen und sitzen sehen. Waren es wirklich Menschen oder damals schon Denkmäler?

 

Die Spiele waren ausnahmslos hart umkämpft und vom Ergebnis immer knapp. Zu den Spielern hatten wir aber einen sehr guten Draht. Insbesondere Acku Mewes ist mir in bester Erinnerung geblieben. Er war damals der beste Spieler der Elb-Insulaner und ist jetzt Funktionär bei seinem FTSV.

 

Erinnern kann ich mich auch noch, dass die Liga vom BSV dort spielen musste. Es muss 1969 gewesen sein. Altenwerder war Aufsteiger, heimstark und ein sehr unangenehmer Gegner. Der Platz war voller Zuschauer und alle reckten ihre Hälse um ja nichts zu verpassen. In hitziger Atmosphäre siegte der BSV in allerletzter Sekunde mit 3:2.

 

Ja, Altenwerder wurde ab den 70er-Jahren platt gemacht und musste der Hafen-Erweiterung Tribut zollen. Der von Fischer Heinz Oestmann angeführte Kampf der Dorf-Bewohner ging letztlich verloren.

 

Aber der Verein lebt. Er spielt heute in auf einem Platz in Neuwiedenthal in der Landesliga (Stand: 2011/2012). Leider können wir heute nicht mehr mit dem Bus auf die Elb-Insel fahren um Fußball zu spielen. Vergessen habe ich die Trips nach Altenwerder aber nie. Genau das hat Altenwerder mit dem Buxtehuder Fußball zu tun.



Die 1. Knabenmannschaft des Buxtehuder TuSV war eine der erfolgreichsten Teams aller BSV-Jugendmannschaften: Mit 26:2 Punkten und dem ausgezeichneten Torverhältnis von 84:5 gewann sie in der Serie 1969/70 die Staffelmeisterschaft souverän. Folgende Jungen teilten sich den Erfolg:

 

(von links nach rechts) Thomas Neubert, Udo Nielsen, Bernd Czechanowski, Wolfgang (Heiner) Brandt, Wilfried Beckmann, Holger Bartels, Bernd Steingräber, Michel Rhies, Peter Wilms, Uwe Meggers, Frank Hommel, Reimar Gehrke und Roy Schwarzer

Atze Giesen ist treuer Anhänger des SV Ottensen. Dieses Foto entstand am 29.05.2011 am Föhrenweg.

29.05.2011: Mit Spannung sehen Post SV - Abteilungsleiter Ralf Mürmann und Trainer Ralf Saul der Partie beim SV Ottensen entgegen. Am Ende siegten die Blau-Roten mit 4:3.

Die Alte-Herren des Buxtehuder SV wurde in der Saison 2009/10 Meister der Kreisliga Stade
 
Hinten von links: Thorsten Klauke, Klaus Sieben, Stefan Charwath, Thorsten Oestereich, Holger Kracke, Stefan Behnke, Stefan Schoppenhauer und Betreuer Lonie Weiss
Vorne von links: Thorsten Delissen, Uwe Dreher,Ingo Becker, Matthias Höth, Lablu Faruke, Karsten Krugmeier, Babak Hassunizadeh und Thomas Tetzlaff



4. Stammtisch am 20.10.2011. Von links: Frank Melchert, Gildehaus-Wirt Patrick Moillen, Maren Moillen, Lutz Hartmann und Udo Grabner.

 

Zwei ehemalige Protagonisten der Buxtehuder Fußballer-Szene im Gespräch beim 2. Legenden-Treffen am 08.10.2011: Der einstige Liga-Keeper des BSV, Harry Hohenester und Udo Schröter, der jahrelang der Fußball-Obmann des TSV Buxtehude-Altkloster war.

 

Bericht vom 03.03.1975: Verbandsliga-Spiel zwischen Duwo 08 und dem BSV. Ein bißchen schwer zu entziffern, doch allemal ein Zeitkokument. Übrigens spielte bei Duwo unsere Legende Klaus Horstmann mit, der diesen Artikel zur Verfügung stellte. Desweiteren kommentiert er seine Erinnerungen so:

 

Meine 1. Begegnung mit Roland Saul.
Beim Punktspiel BSV Buxtehude-Duvo 08, 1975,  war Roland S. mein Gegenspieler.
In der 1. Min. des Spieles wollte ich den Ball ,links an Roland vorbei spielen,doch das war's...........ich wollte , denn da lag ich schon auf der Aschenbahn !



Einst also erbitterte Kontrahenten auf dem Fußball-Acker. Heute gute Kollegen! Roland Saul (links) und Klaus Horstmann.

 


Einmal Eintracht, immer Eintracht: Günther Cohrs spielt seit jeher für Immenbeck. Jetzt wirkt er im im Stab der Funktionäre für das Wohl seines Vereins.

 

Michael Rump ist der Macher beim TSV Eintacht Immenbeck. Er und viele andere Immenbecker haben mit sehr viel ehenamtlicher Arbeit den Kunstrasen-Platz der Eintracht realisiert.

 

Die sportlichen Leiter des Post SV Buxtehude: Ralf Saul (links) ist Chef-Trainer bei der 1. Mannschaft und Frank Klask trainiert die Zweite.

 

Ein Foto der 2. Mannschaft des BSV aus dem Jahre 1993

 

Die Alte Herren des BSV aus dem Jahre 1999

 

oben: Matthias Böttcher, Frank Menzel, Frank Güttler, Frank Wiczinowski, Ulf Bartels, Rainer Schwarz, Heinrich Detje, Volker Pickenpack

unten: Wolfgang Nitschke, Jürgen Brandt, Uwe Knabbe, Peter Sasse

 

Das ist die 1. Mannschaft des Post SV Buxtehude von 1990

 

oben: Tommy Tetzlaff, Ralf Delamotte, Ernie Knebel, ?, Charly Knebel, Werner Müller, Bully Hoffmann

unten: Trainer Udo Nielsen, Holger Bardenhagen, Axel Delamotte,  Stefan Lühmann, Kai Knebel, Marco Ott und Thomas Bossel

 

Hallo! Wer ist denn der Herr neben Udo Grabner? Das ist doch...... na klar: Gerald Asamoah. Beide trafen sich im Januar 2011 in Hamburg. Übrigens: Der neugierige Kollege im Hintergrund ist Richard Sakuta-Pasu (jetzt 1.FC Kaiserslautern).

 

Foto der 45. Kalenderwoche 2011

05.11.2011: Frank Melchert, Dieter Pape und Ernie Knebel freuen sich über die Herbst-Idylle und die Pausenführung des BSV. Links zu sehen: La Blue Faruke.

 


05.11.2011: Die beiden Co-Trainer Uwe Stemmann (links) und Kai Knebel zittern ebenso um ihren BSV wie Chef-Trainer Rene Klawon (vorne).

 


06.11.2011: Günter Röhrs (ganz rechts) in einer engagierten Halbzeit-Diskussion beim Kreisliga-Spiel Eintracht Immenbeck - SG Wischhafen/Dornbusch (2:3).


06.11.2011: Herbstliche Stimmung auf dem neuen Kunstrasen-Platz des TSV Eintracht Immenbeck.


BSV-Stadion-Sprecher Jens Müsing feiert am 05.11.2011 den Treffer zum 2:0 gegen Wellingsbüttel II (Endstand: 4:0 für die Klawon-Truppe).


Legenden-Wimpel: Erfunden von Udo Nielsen

Die D-Jugend-Mannschaft des BSV von 1970. In der vorderen Reihe ganz links kniet unser Tipp-Spiel-Spitzenreiter Wolfgang "Heiner" Brandt. Der Torhüter ist kein Geringerer als Post SV-Legende Udo Nielsen.

Die vermeintlich beste BSV-Elf aller Zeiten aus der Saison 1973/74.

Reihe oben: Eddi Märzke, Peter Stiller, Rudi Heil, Kuddel Fohrmann, Keksi Capelle, Goffel Schier, Walter Kandelhardt, Heiner Holst und Trainer Walli Kuse.

Reihe unten: Wolfgang Nitschke, Jürgen Behring, Günter Röhrs, Gerd Pape, Peter Manglitz und Dodo Mester.



Foto der 44. Kalenderwoche 2011

Schaute sich am 30.10.2011 die Begegnung Post SV Buxtehude gegen den SV Ottensen an (4:2): Klaus-Dieter Marx, ehemaliger Spieler des BSV und vom Post SV.

Foto der 43. Kalenderwoche 2011

Babak Hassunizadeh und Thomas Bode: Einst spielten sie in den höchsten Amateur-Klassen. Hier zu sehen im Gildehaus im Juli 2011.